Ludwig II. – Denkmal

König Ludwig II kehrt auf die Corneliusbrücke zurück

Am 3. Juli 2018 hat der Bauauschuss des Münchner Stadtrats beschlossen: König Ludwig II kehrt auf die Corneliusbrücke zurück! Nach langen Prüfungen und Gesprächen mit unserer Interessensgemeinschaft hat das Baureferat der Landeshauptstadt den nun abgesegneten Vorschlag gemacht,aus einem Teil der nch vorhandenen Steine des ursprünglichen Denkmals eine „romantische Ruine“ bzw. einen „romantischen Garten“ zu gestalten. Anstelle der ursprünglich über 3 Meter hohen Skulptur des Königs soll eine Nachbildung der Büste und des Oberkörpers augestellt werden – inszeniert mit indigoblauer Beleuchtung und Pflanzen. Wir freuen uns sehr, dass König Ludwig II in zeitgemäßer Interpretation auf die Corneliusbrücke zurückkehrt!

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König Ludwig II kehrt auf die Corneliusbrücke zurück

König Ludwig II kehrt auf die Corneliusbrücke zurück
Am 3. Juli 2018 hat der Bauauschuss des Münchner Stadtrats beschlossen: König Ludwig II kehrt auf die Corneliusbrücke zurück! Nach langen Prüfungen und Gesprächen mit unserer Interessensgemeinschaft hat das Baureferat der Landeshauptstadt den nun abgesegneten Vorschlag gemacht,aus einem Teil der nch vorhandenen Steine des ursprünglichen Denkmals eine „romantische Ruine“ bzw. einen „romantischen Garten“ zu gestalten. Anstelle der ursprünglich über 3 Meter hohen Skulptur des Königs soll eine Nachbildung der Büste und des Oberkörpers augestellt werden – inszeniert mit indigoblauer Beleuchtung und Pflanzen. Wir freuen uns sehr, dass König Ludwig II in zeitgemäßer Interpretation auf die Corneliusbrücke zurückkehrt!

Auf der Seite „News“ (https://www.ludwig-denkmal.de/news/) bitte diesen Text , Skizze und die Presselinks setzen:

Machbarkeitsstudie und neue Version einer „romantisierenden Ruine“
Die regierenden Parteien SPD und CSU haben 2016 eine Machbarkeitsstudie in Auftrag gegeben, um überprüfen zu lassen, ob eine Wiedererrichtung des Denkmals auf der Bastion der Corneliusbrücke überhaupt möglich ist. Das Ergebnis dieser Studie ergab, dass das Gewicht der steinernen Conche allein mit 170 Tonnen zu Buche schlagen würde. Nach heutigen Vorschriften für die Statik müsste man Anker in den Kiesgrund unter der Bastion einbauen, die allein etwa fünf Millionen Euro kosten würden. Dies erschien allen Beteiligten zu viel, weshalb eine abgespeckte Version angedacht wurde. Im Bauausschuss wurde nun für diese Idee gestimmt.
Es ist eine „romantisierende Ruine“ geplant, die die Grundfläche des ehemaligen Denkmals abbildet und eine oder zwei Säulenstümpfe darstellt. In der Mitte soll auf dem Originalsockel die Figur Ludwigs II. als Fragment aufgestellt werden. Zusätzlich ist eine Beleuchtung des Denkmals in Indigo- Blau vorgesehen. (Ludwig II. hatte diese Farbe bei BASF einst erstmals künstlich herstellen lassen). Angedacht ist auch eine Hinweistafel zu den Leistungen Ludwigs II.
Vereinsgründung
In den nächsten Wochen soll ein Verein gegründet werden, der den Zweck verfolgt, weitere Spendengelder für das Denkmal zu akquirieren. Neben den bereits vorhandenen 150 000 Euro des Hotels „Deutsche Eiche“ sind bereits einige tausend Euro gespendet worden.

Hier der Link zum kompletten Beschluss:
https://www.ris-muenchen.de/RII/RII/DOK/SITZUNGSVORLAGE/5019920.pdf
Links zu Presseartikeln:
https://www.abendzeitung-muenchen.de/inhalt.stadtrat-hat-beschlossen-corneliusbruecke-das-kini-denkmal-an-der-isar-kommt.eb9fabf6-6c43-4a65-a1b4-a4b898b3564e.html
https://www.tz.de/muenchen/stadt/ludwigsvorstadt-isarvorstadt-ort43328/muenchen-denkmal-an-corneliusbruecke-kini-bekommt-keinen-ueberbau-10002351.html
https://www.abendzeitung-muenchen.de/inhalt.statue-von-koenig-ludwig-ii-direkt-an-der-isar-der-kini-bekommt-ein-denkmal.17b58d21-9cda-4a6e-8563-020c864ff6ae.html

Wer war König Ludwig II.?

Seine Leistungen:

  • - Förderung von Richard Wagners und Einrichtung der Richard-Wagner-Festspiele im Bayreuther Festspielhaus
  • - heutzutage sind die Königsschlösser Herrenchiemsee, Neuschwanstein und Linderhof die bedeutendsten touristischen Anziehungspunkte in Bayern.
  • - Ludwig II. förderte mit seinen Schlossbauten Kunst und Handwerk. (Die Gartenanlagen der Schlösser Herrenchiemsee und Linderhof wurden durch den Hofgartendirektor Carl von Effner gestaltet.)
  • - 1868 gründete er die „Polytechnische Schule München“ mit Hochschulstatus, die heutige Technische Universität München und zahlreiche wissenschaftliche Institute.
  • - er förderte die Drucktechnik, indem er die Erfindung des Lichtdrucks durch Joseph Albert finanzierte.
  • - Das weltweit erste Elektrizitätswerk mit einer Dynamomaschine stand in Schloss Linderhof. Sein sog. Nymphenschlitten gilt als das erste elektrisch beleuchtete Fahrzeug der Welt.
  • - Auf dem Gebiet der Chemie wurde auf seinen Befehl hin der Farbstoff Indigo erstmals künstlich entwickelt.
  • - Zur Entwicklung und Erprobung der Flugtechnik wurden finanzielle Mittel bereitgestellt.

Daten aus Wikipedia: Zur Geschichte

Initiative zur Wiedererrichtung des König Ludwig II.-Denkmals auf der Corneliusbrücke in München

Fakten:

  • 1910 – Enthüllung des Denkmals auf der Corneliusbrücke
  • 1942 – Bis auf den Kopf wird die Bronzestatue zur Waffenproduktion eingeschmolzen
  • 1967 – Die Stadt stellt – abseits in den Maximiliansanlagen – das einzige Ludwig II.-Denkmal Münchens auf
  • 1969 – Das leer stehende Marmor-Denkmal wird unter Protest der Bevölkerung abgetragen
  • 2013 – In einem Steinlager der Stadt werden 170 Tonnen nummerierte Marmorsteine des Denkmals wiederentdeckt – 97% des gesamten Denkmals
  • 2014 – Eine Interessengemeinschaft auf Initiative des HOTELS DEUTSCHE EICHE setzt sich für die Wiedererrichtung des Ludwig II.-Denkmals ein – Unterstützer
  • 2014 – Eröffnung der Petition zur Wiederherstelllung des Ludwig II.-Denkmal

 
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Unsere Vision:

Die Wiedererrichtung des historischen Denkmals,
die überwiegend aus Spenden finanziert wird.

Vielen Dank für Ihre Unterstützung